Fotos:

                                                                                          Gretel Kawohl-Herrmann

Ausstellung in der Galerie mBeck in ihrer zweiten Galerie in  Durbach bei Offenburg vom 07.04. - zum 02.05.2019 in der "Alten Schreinerei."

 

Die Galerie mBeck leistet sich eine zweite Galerie in einer sehr schönen Gegend am Fuße des Schwarzwalds inmitten von vielen Weinbergen, und hatte damals als Leiterin die ausgezeichnete Künstlerin Adriana Alfredo da Silva gewonnen, eine rührige Brasili-anerin, die in der Lage war, viele wichtige Kontakte zu knüpfen und zu pflegen. Sie ist in der Zwischenzeit wieder in ihre Heimat zurückgekehrt, die Galerie-Leitung ging in andere Hände über, man darf ihr viel Erfolg wünschen.

 

Die Ausstellungseröffnung war anfangs mäßig gut besucht, aber mit der Zeit kamen doch schon viele Leute, die Interesse an meiner Kunst zeigten. Mit einigen konnte ich mich über mein Kunstverständnis sehr gut unterhalten (siehe oben die wechselnden Fotos). Die Galerie mBeck gab vor Kurzem eine Mappe mit vier Grafiken von mir heraus, in der auch mein programmatischer Text aufgenommen wurde. Darauf konnte ich verweisen...

 

Interessant waren die Fragen in Diskussionen zum Beispiel:" Was verstehen Sie unter innovative Kunst?"

Ich meinte dazu:

 

"Durch meine künstlerische Auseinandersetzung mit Fragestellungen, die Vorläufer in der Kunst auf ihre Art auch beschäftigten - etwa Victor Vasarely oder M.C.Escher - und die ich auf meine Weise aufgreife, auf wichtige Aspekte der heutigen Zeit beziehe, etwa das Ambivalenzproblem, führe ich diese Tradition weiter.
Ein gutes Bild - zum Beispiel das von einer Rose  - malen in der ganzen Welt wahrscheinlich Millionen Malerinnen und Maler ausgezeichnet, - gewiss, immer etwas unterschiedlich, womöglich in einem  bestimmten Stil, aber immer in der Regel, je nach Geschmack, passabel. Das ist dann gute Kunst. Doch ist sie innovativ? In der Regel selten.

Innovative Kunst dagegen, ist ausgehend von einem bestimmten Konzept und Blickwinkel auf die Welt, auf ihre Art unvergleichlich und damit neu, obwohl sie, wie in meinem Fall, sich auf die Tradition der Moderne beruft, und wird zur guten Kunst, wenn sie erkannt und gewürdigt wird, was gemeinhin etwas dauern kann..." 

 

Norbert Ernst Herrmann

letzter Eintrag:

08.September 2020